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Samstag 14. 09. 2013



Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Ein generelles Haustierverbot ist in Mietverträgen nicht zulässig. Aber was heißt das konkret für Mieter, die sich gern einen Hund oder eine Katze anschaffen wollen? Immonet hat mit Rechtsexpertin Ricarda Breiholdt gesprochen und sich das Urteil erklären lassen.

Nach der Entscheidung des BGH können Vermieter die Tierhaltung nur noch nach einer individuellen Einzelfallprüfung verbieten und auch nur dann, wenn die Störfaktoren überwiegen. Muss der Vermieter auflisten bzw. belegen, welche Störfaktoren dagegensprechen?

Ricarda Breiholdt: Richtig ist, dass der Vermieter künftig sachliche Argumente vorbringen muss, um die vom Mieter gewünschte Katzen- oder Hundehaltung zu untersagen. Dabei betont der BGH ausdrücklich, dass ein im Mietvertrag vorformuliertes Verbot von Katzen- und Hundehaltung bzw. der Tierhaltung insgesamt - also auch unter Berücksichtigung der Kleintiere - nicht zulässig ist. Vielmehr ist eine umfassende Abwägung der Interessen des Vermieters und des Mieters sowie der Hausbewohner und Nachbarn erforderlich. Pauschale Erwägungen und Lebenserfahrung genügen nicht als Begründung, der Vermieter muss die konkreten Störfaktoren, die gegen eine Katzen- oder Hundehaltung sprechen, darlegen und begründen.

Wenn sich die Tierhaltung nicht nachteilig auf andere Mieter auswirkt, muss der Vermieter dann der Tierhaltung zustimmen? Oder gibt es noch andere Wege, die Tierhaltung zu verbieten?

Breiholdt: Berechtigte Interessen der Mitbewohner und Nachbarn sind nur ein Aspekt der Abwägung. Größe, Zustand und Lage der Wohnung oder des Hauses, in dem sich die Wohnung befindet, spielen in einer umfassenden Interessenabwägung ebenfalls eine Rolle. Ebenso zählen Art, Größe, Verhalten und Anzahl der Tiere, die persönlichen Verhältnisse, Anzahl und Art anderer Tiere im Haus, bisherige Handhabung durch den Vermieter sowie die besonderen Bedürfnisse des Mieters. So können zum Beispiel die drohende Verschmutzung sowie eine übermäßige Abnutzung des Mietobjekts Gründe sein, die Tierhaltung zu verbieten. Allerdings genügt auch hier nicht die allgemeine Lebenserfahrung, dass Hunde und Katzen Schmutz verursachen können oder sich Böden und Wände generell schneller abnutzen. Vielmehr muss der Vermieter darlegen, dass und in welcher Weise die Wohnung oder gegebenenfalls das Treppenhaus durch die Tierhaltung konkret (und dies ist wichtig) überhöht abgenutzt wird.

Was passiert, wenn sich Vermieter und Mieter uneinig darüber sind, was Störfaktoren sind bzw. unterschiedlicher Meinung sind, wie sehr das Tier Nachbarn stören würde?


Breiholdt: Ein solcher Fall endet in aller Regel vor Gericht. Je nach mietvertraglicher Ausgestaltung ist eine Klage des Mieters auf Zustimmung zur Tierhaltung erforderlich oder aber der Vermieter erhebt eine Beseitigungs- und Unterlassungsklage gegen seinen Mieter. Dabei liegt die Entscheidung beim Richter, der stets im Einzelfall alle vorgetragenen Kriterien abwägt.

Wie gehe ich am besten vor, wenn ich meinen Vermieter auffordern will, eine Einzelfallentscheidung zu treffen?

Breiholdt: Wichtig ist zunächst, den Mietvertrag anzuschauen. So gilt die Entscheidung des BGH nur für formularvertragliche Regelungen, nicht hingegen für ein individuell vereinbartes Hunde- oder Katzenverbot. In aller Regel jedoch sollte der Mieter an seinen Vermieter oder den beauftragten Verwalter herantreten und um die Zustimmung bitten, sowie gegebenenfalls auch schon seine Beweggründe darlegen.

Gibt es Fälle, in denen es sich erst gar nicht lohnt, den Vermieter um Erlaubnis zu fragen? Zum Beispiel, wenn ich einen Hund habe, der viel bellt oder ich Besitzer einer Dogge bin?

Breiholdt: Die Praxis zeigt, dass es bei den eher "problematischen" Tieren in aller Regel zu erheblichen Auseinandersetzungen nicht nur im Vermieter-Mieter-Verhältnis kommt, sondern vor allem auch zwischen den Hausbewohnern. Die Tierhaltung mag zwar zeitweise gut gehen, dies kann sich aber schnell ändern, wenn andere Hausbewohner hinzukommen, die sich durch das Gebelle oder aggressive Verhalten des Tieres gestört fühlen bzw. verängstigt sind. Dabei kann auch die Größe des Tieres eine nicht unerhebliche Rolle spielen. In dem vom BGH entschiedenen Fall handelte es sich um einen kleinen, nur etwa 20 cm schulterhohen Malteser-Mischling. Damit ist zwar grundsätzlich die Haltung einer Dogge in einer Wohnung nicht ausgeschlossen. Hier wird jedoch im Einzelfall entschieden, wozu auch die Frage der artgerechten Haltung gehören kann oder eine Gefährdung bzw. Belästigung der Nachbarn durch Anspringen, Allergien oder ständiges Bellen.
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Dienstag 10. 09. 2013



Eine mögliche Folge der derzeitigen Stechmückenplage für Hund und Mensch

Leverkusen. Aktuelle Untersuchungen weisen auf eine Verbreitung des “Hundehautwurms” neuerdings auch hierzulande hin. Der Parasit Dirofilaria repens wird durch Stechmücken auf den Hund und in manchen Fällen auch auf den Menschen übertragen. Mit abwehrenden Präparaten beispielsweise zum Auftropfen (Spot-ons) können Tierhalter ihren Hund vorbeugend gegen Stechmücken schützen. Tierhalter sollten ihren Tierarzt auch zum Thema Entwurmung und geeigneten Präparaten für ihren Hund ansprechen. Zum Schutz vor Parasiten bietet Bayer HealthCare für den Hund verschiedene geprüfte und zugelassene Arzneimittel an. Weitere Informationen zum aktuellen Thema “Hundehautwurm” finden Tierhalter auf www.parasitenfrei.de.

Nach der Hochwasserkatastrophe im Frühsommer sprechen Wissenschaftler bereits von einer Stechmückenplage in den Flutgebieten, aber auch in anderen Teilen Deutschlands ist eine deutliche Zunahme dieser blutsaugenden Insekten zu verzeichnen. Bis zu zehnmal mehr Mücken als im Vorjahr könnten es in diesem Sommer werden. Die in den Hochwassergebieten zurückbleibenden Tümpel und die anhaltend hohen Temperaturen bieten den Insekten nicht nur ideale Brutbedingungen, sondern die Überflutungen sorgen auch dafür, dass aus schon vor Jahren abgelegten Eiern Mückenlarven schlüpfen können. Stechmücken quälen Mensch und Tier aber nicht nur mit ihren schmerzhaften und juckenden Stichen, sondern zählen weltweit auch zu den wichtigsten Krankheitsüberträgern.

Diesem Aspekt widmen sich Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg. Im Rahmen eines deutschlandweit durchgeführten Projekts untersuchen sie heimische Stechmücken auf mögliche Krankheitserreger – und wurden fündig. Kürzlich gaben sie bekannt, dass in drei Stechmückenarten aus Brandenburg Larven des “Hundehautwurms” Dirofilaria repens nachgewiesen wurden (1). Dieser vermeintlich “neue” Parasit wurde jedoch nicht nur in den Überträgermücken gefunden. Wie das Institut für Parasitologie der FU Berlin kurz darauf mitteilte, wurde der Wurm in eigenen Untersuchungen nun bereits auch in deutschen Hunden nachgewiesen. Die betroffenen Hunde waren nachweislich nie in südliche Länder gereist und müssen sich demnach vor Ort infiziert haben (2). Bis vor wenigen Jahren war dieser Parasit nur in Südeuropa und Ländern Afrikas und Asiens bekannt. Jüngere Berichte aus Österreich, Tschechien, Polen, Lettland und Litauen weisen jedoch auf eine Ausbreitungstendenz nach Norden hin. Als Gründe hierfür werden das Reisen mit Hunden in die Verbreitungsgebiete dieses Parasiten, der Import von Hunden aus diesen Ländern und auch veränderte klimatische Bedingungen diskutiert.

Erwachsene Hautwürmer werden bis zu 17 cm lang und leben in der Unterhaut von Hunden und Wildtieren, zum Beispiel bei Mardern und Füchsen. Die von den weiblichen Würmern geborenen, nur etwa einen Drittel Millimeter langen Larven, gelangen ins Blut und können beim Stich von den Mücken aufgenommen werden. In der Stechmücke reifen sie zu infektiösen Larven heran, die dann beim nächsten Stich auf einen anderen Hund übertragen werden können. Die Mücke ist ein sogenannter Zwischenwirt. Das bedeutet, dass der Hautwurm die Stechmücke benötigt, um sich weiterentwickeln zu können. Eine direkte Übertragung von Hund zu Hund ist nicht möglich. Wird nun ein Hund von einer Mücke infiziert, vergehen etwa sechs Monate bis die Larven in der Unterhaut zu erwachsenen Würmern herangereift sind. Betroffene Hunde zeigen juckende Hautveränderungen und Knoten in der Haut, die häufig mit Tumoren verwechselt werden. In vielen Fällen bleibt die Erkrankung lange unerkannt. Klinisch unauffällige Hunde tragen bisweilen viele tausend Larven in ihrem Blut und stellen aufgrund der langen Lebensdauer der Parasiten über Jahre hinweg eine kontinuierliche Infektionsquelle für andere Hunde dar.

Wichtig zu wissen: bei Dirofilaria repens handelt es sich um einen auch auf den Menschen übertragbaren Parasiten, einen sogenannten Zoonose-Erreger. Im Menschen reifen die von Stechmücken übertragenen Larven zwar meist nicht zu erwachsenen Würmern heran, aber sie können trotzdem unter anderem zu Hautknotenbildungen und Erkrankungen durch “verirrte” Larven, beispielsweise am Auge führen. Die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Verbreitung des Hautwurms auch in Deutschland möglich ist.

Quellen
(1) Pressemitteilung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI), Hamburg, vom 9. Juli 2013, Nr. 01/2013
(2) Pressemitteilung der FU Berlin vom 12.Juli.2013, Nr. 210/2013
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Dienstag 10. 09. 2013




App „Dogs Places“ zeigt Herrchen hundefreundliche Plätze in ihrer Nähe
Hundehalter finden mit Smartphone spezielle Restaurants, Hundesitter, Tierärzte und mehr im Umkreis
Nächtliche Guerilla-Aktion in Hamburg mit 12.500 Beuteln: „Bitte Kot eingeben“

Hamburg. Fortan gibt es mit „Dog´s Places“ eine kostenlose App für Android und iPhone (www.dogsplaces.de). Mit ihr können Hundebesitzer alle hundefreundlichen Plätze in ihrer Nähe finden – von Hundewiesen und -stränden über Hundefrisöre, bis hin zu Dog-Sittern und Tierärzten. In acht Hauptkategorien und deren Unterkategorien können User Plätze finden, kommentieren und bewerten.

DogsPlaces_LouisSarah“Mit der App finden Hundebesitzer mit wenigen Klicks alles, was sie für ihren Vierbeiner brauchen”, sagt Tino Schulze, Geschäftsführer der melting elements gmbh in Hamburg, von der die App stammt. In der Anwendung sind bereits tausende relevante Informationen hinterlegt. Doch die App wächst täglich weiter. Hundebesitzer können selbst ihre Lieblingsorte eintragen, um sie mit anderen Hundefreunden zu teilen. “Auf diese Weise pflegt sich die Anwendung selbst”, sagtTino Schulze.

Mit einer Guerilla-Aktion hatte das Dog´s Places-Team bereits auf sich aufmerksam gemacht. Eine Truppe fahrradfahrender Hunde setzte in der Hansestadt am vergangenen Freitag eine nächtliche Markierung in Form so genannter Dogbags, mit denen Herrchen und Frauchen die tierischen Hinterlassenschaften aufheben können. Die radelnden Hunde verteilten 12.500 Kotbeutel mit dem Aufdruck “Bitte Kot eingeben”. In einem Voting auf der dazugehörigen Facebook-Seite (www.facebook.com/dogsplaces) konnten die Fans zuvor entscheiden, welcher Slogan auf die Dogbags gedruckt werden sollte. Zu Auswahl standen Sprüche wie “Lieber Kacke am Beutel als Kacke am Schuh”, “Für Klugscheißer”, “Für die Kacke-Attacke” und “Bitte Kot eingeben”. Unter der Kategorie “Dogbag + Hundeklo” finden Hamburger in der kostenfreien Dog´s Places-App die speziell markierten Plätze, an denen die einzigartigen Kotbeutel aushängen.
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Dienstag 10. 09. 2013





Häufige Fragen zu Hunderegister und Hundeführerschein / Sachkundenachweis - Seit 1. Juli 2013 haben Hundebesitzer mit Wohnort in Niedersachsen die Pflicht, ihre Hunde in einem zentralen „Hunderegister Niedersachsen“ registrieren lassen. Zudem muss zumindest ein Teil der Hundehalter einen Sachkundenachweis, umgangssprachlich "Hundeführerschein", vorlegen können. Hier einmal die wichtigsten Infos zu häufigen Fragen zusammengefasst:


Warum ein spezielles Hunderegister in Niedersachsen?

Das hat mit dem 2011 verabschiedeten neuen Hundegesetz in Niedersachsen zu tun. Kommt es zu einem Schadensfall (z.B. Beißvorfall, Unfall etc.), soll man dadurch den Hundebesitzer leichter ausfindig machen können. Tierärzte und Kommunen könnten beispielsweise im Bezug auf konkrete Vorfälle in diesem Register recherchieren. Weitere Infos zu diesem Thema können bei der KSN unter Telefon  0441/390 10 400 erfragt werden.

Bereits seit Juli 2011 muss jeder Hund spätestens sechs Monate nach der Geburt durch einen unter dem Nackenfall implantierten Chip eindeutig gekennzeichnet und seinem Halter zuordenbar sein. Diese Daten werden zukünftig im niedersächsischen Hunderegister zur Recherche zentral zur Verfügung stehen.


Registrierung - Anmeldung eines Hundes im Hunderegister

Geführt wird das kostenpflichtige Hunderegister Niedersachsen für rund 400.000 Hunde im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung vom Kommunalen Systemhaus Niedersachsen GmbH in Oldenburg (KSN), einem Software-Spezialisten für Kommunen.

Registrierung: Online unter www.hunderegister-nds.de (günstiger) oder telefonisch und schriftlich (teurer) beim Landkreis bzw. den kreisfreien Städten.

Voraussetzung dafür ist, dass der Hund bereits eine eindeutige Kennnummer hat, die in der Regel im Heimtierausweis zu finden ist, wenn der Hund zuvor über einen im Fell implantierten Chip eindeutig gekennzeichnet wurde. Ältere Tiere sind mitunter noch statt Chip mit einer Tätowierung versehen. Dies reicht zur Registrierung nicht (siehe auch die entsprechende Pflicht im Hundegesetz Niedersachsen)


Kosten zur Registrierung im Hunderegister Niedersachsen


Onlineanmeldung 14,50 € zzgl. 19 % MwSt, gesamt 17,26 €, per Telefon oder schriftlich 23,50 € zzgl. 19 % MwSt, gesamt 27,97.


Strafen bei Nicht-Anmeldung im Register


Die Nichtanmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit gegen das niedersächsische Hundegesetz dar ( § 18 Abs. 1 Nr. 4 NHundG) und kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 € geahndet werden.


Fällt dafür die Anmeldung für die Hundesteuer weg?


Nein, weder werden die Kosten zur Registrierung auf die fällige Hundesteuer angerechnet, noch spart dies die Anmeldung bei der zuständigen Gemeinde.


Müssen zur Registrierung im Hunderegister Angaben zur Haftpflichtversicherung gemacht werden?

Nein, nicht verpflichtend, die Angaben zur Hundehaftpflicht-Versicherung sind freiwillig. Allerdings sind Hundebesitzer in Niedersachsen seit 2011 gesetzlich verpflichtet, Ihren Hund zu versichern, wenn er älter als sechs Monate ist (Alle Details im Hundegesetz Niedersachsen unter § 5 NHundG). Siehe auch: Tipps und Tarif-Vergleich für Hundehaftpflicht-Versicherungen.


Sachkundeprüfung Niedersachsen - Wer muss für seinen Hund einen Sachkundenachweis ablegen?

Gemäß § 3 NHundG ist nach dem 1. Juli 2013 ein Sachkundenachweis für Erst- Hundehalterinnen und -halter erforderlich. Die umgangssprachlich oft verwendete Bezeichnung "Hundeführerschein" stimmt nicht. Dafür würden Hund und Besitzer geprüft werden. Beim Sachkundenachweis geht es vor allem um das Wissen und richtige Verhalten des Besitzers.


Gibt es Ausnahmen? Wer braucht den Sachkundenachweis nicht?


Wer in den vergangenen zehn Jahren für mindestens zwei Jahre ununterbrochen einen Hund hatte, muss seine Sachkunde über einen separaten Hundeführerschein nicht mehr nachweisen. Keinen Nachweis müssen auch Jäger, Tierärzte, Tierheimbetreiber oder z.B. Besitzer von Blindenführhunden oder einen Behinderten-Begleithunden ablegen. (Alle Details im Hundegesetz Niedersachsen unter § 3 Absatz 1 Satz 1 NHundG)

Auch Familienmitglieder müssen keine separate Sachkundeprüfung ablegen. Der offizielle und im Hunderegister eingetragene Hundehalter übernimmt die Verantwortung.


Wann müssen Hundehalter die Sachkundeprüfung machen - Kosten?


Der theoretische Teil der Sachkundeprüfung kostet 14 Euro, (Themen vor allem Erziehung, Pflege, Rechtsfragen) und muss über schriftlichen einen Multiple Choice-Test vor der Anschaffung des Hundes absolviert werden. Die praktische Prüfung muss während des ersten Jahres der Hundehaltung erfolgen. Hier konzentriert man sich vor allem auf praktische Vorführungen zur Bewältigung von „Alltagssituationen“. Die Preise für diesen Teil liegen im unteren dreistelligen Bereich.


Sachkundenachweis erwerben: Wo kann man die Sachkundeprüfung ablegen?

Nur anerkannte Prüfer dürfen die Sachkundeprüfung abnehmen. Auskunft hierzu erteilen unter anderem die Kommunen selbst und entsprechende Hundeschulen. Vorbereitende Kurse sind nicht verpflichtend, können aber auf freiwilliger Basis besucht werden.


Die Fragen bei der theoretischen Prüfung zum Sachkundenachweis

Würden Sie den Test bestehen? Hier kann man 35 Originalfragen "testweise" online beantworten (Stand: 08.07.2013). spiegel.de/panorama/quiz-original-testfragen-zum-hunde-fuehrerschein-in-niedersachsen-a-909414.html


Muss man im Hunderegister Niedersachsen Angaben zum Sachkundenachweis machen?

Nein, Angaben hierzu sind freiwillig. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, diese Angaben gegenüber dem Zentralregister zu machen.


Muss man den Sachkundenachweis beim Spaziergang mit dem Hund immer mit mir führen?

Nein, der Sachkundenachweis muss nicht von der Halterin/ dem Halter beim Führen des Hundes mitgeführt werden.


Hauptkritikpunkte an Hunderegister und Sachkundenachweis für Niedersachsen

Das Hunderegister wird verschiedentlich bemängelt, "doppelt Gebühren" zu verlangen. Über die Hundesteuer würden bereits große Summen von den Hundehaltern verlangt.
Speziell die bestehenden Daten der Kommunen im Bezug auf die Hundesteuer müssten nur zwischen verschiedenen Ämtern weitergereicht und zu der entsprechenden Datenbank zusammengefasst werden, ohne eine weitere Kostenbelastung der Hundebesitzer.
Die Sachkundeprüfung erntet insgesamt weniger Kritik. Allerdings wird verschiedentlich darauf hingewiesen, dass nur neue Hundebesitzer geprüft werden.

Alle Angaben ohne Gewähr: Weitere Infos und Online-Registrierung beim:

Hunderegister Niedersachsen online: https://www.hunderegister-nds.de/login

Infos zum Hundegesetz in Niedersachsen
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Sonntag 21. 07. 2013





Ob Schnitt- oder Rissverletzungen genäht werden müssen, kann allein der Tierarzt entscheiden, da man oft auf den ersten Blick nicht sehen kann, ob tieferliegende Gewebeteile durchtrennt sind.
Bei Schnittverletzungen haben die Wundränder meist glatte Kanten, bei Rissverletzungen sind diese meistens ausgefranst. Damit der Tierarzt eine gute chirurgische Versorgung leisten kann, dürfen solche Wunden auf keinen Fall mit Desinfektionsmittel oder Wundsalben und -sprays vorbehandelt werden. Es gilt schnellstmöglich den Tierarzt mit dem Hund aufzusuchen, da beispielsweise bei Durchtrennung einer Sehne diese nur innerhalb von 4 – 6 Stunden nach dem Unfall, eine optimale Heilungsaussicht hat.

Druckverband


Meist neigen Schnittverletzungen zu starken Blutungen. Bei diesen empfiehlt es sich, einen Druckverband anzulegen. Falls die Schnittverletzung an Stellen sein sollte, wo nur schlecht, oder kein Druckverband angelegt werden kann, braucht man eine Hilfsperson, die auf dem Transport zum Tierarzt auf die Wunde (nach steriler Abdeckung) drückt.

Ist die Blutung so stark, dass ein Druckverband nicht ausreicht, oder es ist kein Verbandsmaterial vorhanden, können an den Gliedmaßen oder an der Rute gelegene Schnittverletzungen abgebunden werden. Eine Staubinde darf allerdings nur an Körperstellen angelegt werden, die mit Muskeln gut gepolstert sind. Niemals darf sie über Sehnen angelegt werden, wo schwere Schäden dadurch angerichtet werden können.

Das Abbinden erfolgt einige Zentimeter oberhalb der Wunde herzwärts und darf nur so fest zugezogen werden, bis die Blutung sistiert. Sofortiger Transport zum Tierarzt ist erforderlich. Dauert der Transport dorthin länger, muss die Staubinde alle 15 Minuten für 1 – 2 Minuten gelockert werden, damit die abgebundenen Körperteile immer wieder die notwendige Blutversorgung erhalten.
Zusammenfassung:

Auch hier gilt, Kratzen und Lecken verhindern.
Stark blutende Wunden mit einer sterilen Kompresse abdecken.
Druckverband anlegen, oder durch eine Hilfsperson auf die Wunde drücken lassen.
Ist ein Druckverband nicht möglich, Abbinden (herzaufwärts) und alle 15 Minuten für 1 – 2 Minuten lockern.
Schnellstmöglicher Transport zum Tierarzt.

Autorin: Melanie
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